Über uns

.

Heskamp _Presse

Der Ortsverband “die Grünen” — heute BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN — wurde 1982 von Bürgerinitiativen aus den Bereichen Frieden, Umwelt und Soziales gegründet.
Die Grünen wurden erstmals 1984 in den Rat der Gemeinde Weilerswist gewählt. Von Juni 1995 bis zum Ende der Wahlperiode September 1999 haben wir mit Liane Traue die 1. ehrenamtliche Stellvertreterin des hauptamtlichen Bürgermeisters gestellt.

Wir haben durch unsere Arbeit im Gemeinderat erreicht:

  • eine Gesamtschule in Weilerswist aufzubauen,
  • die geringste Jugendkriminalität im Kreis Euskirchen zu haben,
  • ein ökologisch orientiertes Entwicklungsgebiet für preiswertes Bauen in Weilerswist-Süd zu planen und anzubieten,
  • dass eine Umweltschutzbeauftragte sich um die Belange von Natur und Umwelt kümmert und für den Bürger Ansprechpartnerin ist,
  • die Einrichtung von Anrufsammeltaxis für alle Ortsteile und die Erweiterung des Linienverkehrs nach Lommersum.

Die Einrichtung einer Gesamtschule für Weilerswist wurde von der Koalition SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, weil die Hauptschule nicht mehr genug Zulauf hatte und geschlossen werden musste. Die Gesamtschule ist so geworden, wie wir sie uns gewünscht haben – ein kultureller Mittelpunkt unserer Gemeinde. Nähere Infos: www.gesamtschule-weilerswist.de

Wir halten die Förderung der Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde für äußerst wichtig, vor allem

  • die Jugendarbeit der Gemeinde in den Jugendbegegnungsstätten,
  • die Ferienfreizeiten,
  • die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen.

Unsere Vorstellung östlich der Bahnlinie von Weilerswist ein ökologisch orientiertes Bauland zu erschließen, konnten wir mit unserem damaligen Listenpartner SPD durchsetzen. Auf diesen Flächen wird erstmals in Weilerswist eine Entwicklungsmaßnahme durchgeführt.

Das heißt:
Die gesamte Fläche wird von der Gemeinde erworben und zu günstigen Konditionen an Bauwillige veräußert. Von den Einnahmen bezahlt die Gemeinde die Infrastrukturkosten, das sind, um nur einige zu nennen, Verkehrsanbindung, Kindergärten, Grundschule, Straßenlaternen, Kanalbau, Wasserleitung usw.

Bisher hat die Allgemeinheit, also die Gemeinde, die Infrastrukturkosten zahlen müssen, während die Grundstücksbesitzer die Gewinne eingestrichen haben. Besonders hohe Verluste hat die Gemeinde durch die Bebauung der Erft- und Swistauen erlitten.  Hier mussten zu den üblichen Infrastrukturkosten auch noch die Regenrückhaltebecken bezahlt werden.

Als Umweltbeauftragte ist Yvonne Mundry Ansprechpartnerin für Bürger und Vereine. Sie erreichen Frau Mundry in der Gemeindeverwaltung Weilerswist

Das Angebot von Anrufsammeltaxis besteht für alle Ortsteile und fördert die Mobilität der Bürger.

Kindergärten und Schulen wurden saniert, erweitert und ausgebaut.
Wir haben die Musikschulen und die Bücherei fest installiert in das Gemeindeleben.
Die neuen Steuerungsmodelle wurden eingeführt sowie der Um- und Ausbau der Verwaltung zum Bürgerzentrum eingeleitet.

Die Kläranlage wurde komplett erweitert und ausgebaut.
Ein Energiekonzept ist erstellt worden.

Die Sportanlagen sind bestens ausgestattet worden.
Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, Spielstraßen und Tempo-30-Zonen sind in allen Ortsteilen angelegt worden.

In den 80er und frühen 90er Jahren wurden von uns mit Erfolg Anträge gestellt, die auch heute noch als Grundsatzbeschlüsse für die Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Gebäude Gültigkeit haben und im Hinblick auf die Vorbild und Vorsorgefunktion getroffen wurden.

Das ist:
- die Beachtung der Richtlinien für ein umweltfreundliches Beschaffungswesen und zur   Energieeinsparung,
- Verzicht auf FCKW – und PVC – haltige Baustoffe im Hoch und Tiefbau für öffentliche Bauvorhaben,
- ebenso der Verzicht bei allen Bau- und Möblierungsmaßnahmen auf die Verwendung von Tropenholz.

Auf unseren Antrag von 1989 hin wurden die gemeindeeigenen Gebäude auf gesundheitsgefährdende Stoffe wie PCB, Asbest und Formaldehyd untersucht.

1992 haben wir die Mitgliedschaft im Verkehrsverbund Rhein Sieg (VRS) beantragt, die den Bürgern Vorteile gebracht hat.

Es wurden auf unseren Antrag hin Sammelbestellungen für Schnellkomposter von der Gemeinde durchgeführt.  Dadurch konnten die Bürger erheblich preiswerter die Schnellkomposter erwerben.

Anträge zur fahrradfreundlichen Gemeinde und für einen Spazier- und Fahrradweg entlang der Swist zur Verbindung von und nach Metternich sind 1989 von uns gestellt worden.

Der Fußweg auf der Kölner Straße wurde durch Poller gesichert, das war unser Antrag von 1995.

Einige Entscheidungen hat unser Listenpartner nicht mitgetragen und hat sich andere Mehrheiten gesucht.

Zum Beispiel:

  •   Der Bau von Mehrzweckhallen in allen Ortsteilen. Wir favorisieren den Bau von Turnhallen, weil das für die Gemeinde kostengünstiger in Bau und Unterhalt ist. Den Vereinen hätten wir lieber einen Zuschuss zu den Mietkosten eines Festzeltes gezahlt. Wir warnten damals, die Finanzkraft der Gemeinde zu überziehen. Fördermittel gab es für eine Gemeinde unserer Größenordnung nur für eine Halle – nämlich vor einigen Jahrzehnten für die Erft-Swist-Halle. Die jährlichen Folgekosten einer Mehrzweckhalle werden derzeit mit ca. 200.000 Euro angegeben. Die Gemeinde hat vier Mehrzweckhallen. Die Planung der Metternicher Halle wurde wegen der hohen Kosten 2007 aufgegeben.
  •  Gegen unseren Willen wurden die Steinkauzschutzwiesen (siehe unser Titelfoto), heute Baugebiet 65neu und 65a, unwiederbringlich zerstört und zugebaut.
  •  Den Bau der L163n durch die Erftauen haben wir nicht als Lösung angesehen.

 

Wir wollen für die Gemeinde Weilerswist eine ökologische, soziale, ökonomische, dadurch bürgernahe Entwicklung. Das heißt:

  • mehr Mitsprache für unsere Bürgerinnen und Bürger,
  •  die Erhaltung und Entwicklung unserer Natur an Erft und Swist sowie an den Ortsrändern,
  •  die Förderung und den Ausbau von alternativen Energien,
  •  eine umweltfreundliche Verkehrsplanung,
  •   die Einrichtung einer Busanbindung zwischen den Haltestellen in Weilerswist und der Haltestelle Bliesheim-Auenhof, (Unser Antrag vom 9.2.2000)
  •   die Einrichtung von Frauen- und Behindertenparkplätzen, (Unser Antrag vom 9.2.2000 ist noch nicht umgesetzt worden.)
  •   die Einrichtung eines Fahrstuhls oder Treppenlifts in der Gemeindeverwaltung, damit es auch Gehbehinderten möglich wird, an den Veranstaltungen im Ratssaal, z.B. den standesamtlichen Trauungen oder Sitzungen teilzunehmen,  ist mit der energetischen Sanierung des Rathauses umgesetzt worden.

 

Mit den folgenden Anträgen konnten wir uns nicht durchsetzen, sie stehen nach wie vor auf unserer Wunschliste.

Unsere Anträge für die Durchführung von Lärmschutzmaßnahmen an den Autobahnen sind bisher an den Ratsmehrheiten gescheitert. Siehe hierzu: Archiv/Anträge

Die Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes ist von der Ratsmehrheit abgelehnt worden.
Unsere Bemühungen Verkehrslenkungsmaßnahmen für den Schwerlastverkehr durchzuführen sind an den Straßenplanungsbehörden gescheitert. Herr Nikolaus, damaliger Leiter des Landesbetriebs Straßenbau, formulierte das in Weilerswist einmal so: “Straßen sind Wirtschaftsadern und die müssen offen bleiben.”

Unser Antrag von 1993 auf Einrichtung einer Ozonmessstation ist von der Ratsmehrheit abgelehnt worden.
Unser Antrag auf Anschaffung eines Geschirrmobils für die Gemeindefeste wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt.

Unser Antrag bei der Genehmigung von Ausschankgenehmigungen auf der Ausgabe von wieder verwertbarem Geschirr zu bestehen wurde ebenfalls von der Ratsmehrheit abgelehnt.

Die Anschaffung eines leistungsstarken Häckslers zum Ausleihen an die Bürger zur Verringerung der Müllgebühren wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt.
Unsere Anträge zur Umsetzung des Fließgewässergutachtens sind von der Ratsmehrheit abgelehnt worden.